Die ART Innsbruck wird mit Art2Help zur Lions-Charity-Plattform

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Kunst hilft – und das im wahrsten Sinne des Wortes – auf so vielfältige Art und Weise. Also hat der Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl 2011 die Initiative Art2Help ins Leben gerufen.

ART-Eigentümerin Johanna Penz erhält von ihren Club-FreundInnen den Melvin Jones Fellowship Award. v.l.n.r. Clubgründerin Nadja El-Manchi, Johanna Penz, Präsident Heinz Aschenbrenner, Schatzmeisterin Katharina Huber.

ART-Eigentümerin Johanna Penz erhält von ihren Club-FreundInnen den Melvin Jones Fellowship Award. v.l.n.r. Clubgründerin Nadja El-Manchi, Johanna Penz, Präsident Heinz Aschenbrenner, Schatzmeisterin Katharina Huber.

Patronin dieser Aktion ist unter anderem Johanna Penz, Direktorin und Eigentümerin der ART Innsbruck. Denn sie gibt ihrem rührigen Club jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, die Innsbrucker Kunstmesse als Charity-Plattform zu nutzen. 2016 sogar zwei Mal. Nach der 20. Jubiläumsausgabe der ART Innsbruck Ende Jänner öffnet die 21. ART bereits Anfang Dezember (vom 1. bis 4.) erneut ihre Pforten. Künftig wird die Innsbrucker Kunstmesse nämlich sowohl im Frühjahr wie kurz vor Weihnachten stattfinden, um so endlich auch an das Weihnachtsgeschäft andocken zu können.

Eine Chance, die sich natürlich ihr Lions-Club keinesfalls entgehen lassen möchte. „Wir sind ganz sicher der ART-Club unter den Lions, denn nahezu jedes zweite Mitglied ist bei uns in der Kunstszene tätig, ob als KünstlerIn oder als KunstvermittlerIn“, lacht Johanna Penz, die beim Ausstellerabend der Jubiläums-ART Ende Jänner von ihren ClubfreundInnen mit einem Melvin Jones Fellowship für ihre großzügige Unterstützung gewürdigt wurde. „Eine unglaubliche Ehre und Überraschung obendrein. Ich war richtig überwältigt“, gesteht sie. „Die Tafel wird fortan einen Ehrenplatz bei jeder ART Innsbruck erhalten“, so die strahlende Messemacherin. Naturgemäß in unmittelbarer Nähe zur Art2Help-Edition. Denn Past Präsident Heinz Aschenbrenner wird da erneut seine überaus erfolgreichen Manga-Siebdrucke präsentieren, die gerahmt 250 EUR kosten, wovon 100 EUR an Initiativen gehen, welche traumatisierte jugendliche Flüchtlinge unterstützen.

Parallel dazu wird der Club auch erstmals mit einem ebenso stylischen wie sprichwörtlich abgefahrenen mobilen Art2Help-Verkaufsstand in Aktion treten, wie Activity-Referentin Birgit Fraisl schmunzelnd anmerkt. Fraisl ist im Übrigen ebenfalls in der Kunstbranche und als Galeristin des renommierten Innsbrucker artdepots sogar Ausstellerin auf der ART Innsbruck. „Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass man selbst mit hundert Jahren am Buckel noch modern und zeitgemäß rüberkommen kann. Man muss nur Ideen haben und sie dann auch durchziehen“, so Fraisl selbstbewusst.